<<  Februar 2018  >>
 Mo  Di  Mi  Do  Fr  Sa  So 
     1  3
  5  811
121718
222425
26    

Jazzit Musik Club
Elisabethstr. 11,
5020 Salzburg, Austria
Tel ++43 662 883264
email: club@jazzit.at


Jazzit auf Facebook


Geschichte Drucken


GESCHICHTE
1981
Dienstag, 7. April 1981: Auf der Elisabethbühne, damals noch in der Plainstraße 42, findet das erste Konzert von "Jazz im Theater" statt. Auf dem Programm steht das DOUG HAMMOND TRIO mit Doug Hammond am Schlagzeug, Muneer A. Fataah am Cello und dem noch unbekannten Steve Coleman am Saxophon. Im Programm war damals zu lesen: "Schwarze Musik, kraftvoll und doch relaxed, der Tradition verpflichtet und offen für jede Idee. Vor allem durch seine Zusammenarbeit mit Charles Mingus, Sonny Rollins, Sam Rivers und Arthur Blythe hat sich der New Yorker Doug Hammond einen hervorragenden Namen als Schlagzeuger und Komponist gemacht“.
???Foto einfügen aus jazzit seite: jazzit_1981_01_hammond.jpg???
Bis 1989 fanden viele spannende, wagemutige, legendäre Konzerte statt. Zusätzlich zur Veranstaltungsreihe gab es jährlich das dreitägige „Jazz im Theater Festival“ sowie die damals in Salzburg noch nicht dagewesenen, sehr populären Salsa-Nächte.
1990
Übergab Walter Struger, Initiator und langjähriger Leiter von „Jazz im Theater“, seine Funktion an Andreas Neumayer. Dieser gründete gemeinsam mit Susanne Ehl im Anschluss den Verein „Jazz im Theater – ars nova“.
1996
Die Elisabethbühne siedelt in den renovierten Petersbrunnhof. Der berühmte Keller der Elisabethbühne, vielen noch heute als ein langjähriges Zuhause für „Jazz im Theater“ in guter Erinnerung, wird geschlossen. Der Abschied fällt schwer: Jazzgrößen wie Lester Bowie, David Murray, Henry Threadgill, Cecil Taylor, Steve Coleman, Marc Ribot und Louis Sclavis sind dort aufgetreten. Legendär auch die Auftritte von Dino Saluzzi, Ernst Jandl, Werner Pirchner und Moondog.
Am 12. Mai 1996 findet das letzte Konzert auf der alten Elisabethbühne statt: Accordion Festival project 96 Guy Klucevsek (USA) / Otto Lechner (Österreich) / Bratko Bilic (Slowenien) / Maria Kalaniemi (Finnland) / Lars Hollmer (Schweden).
???Foto???
20 Jahre lang ist „Jazz im Theater“ ohne eigene Spielstätte Gast in verschiedenen Kulturstätten Salzburgs: Petersbrunnhof, aber auch Rockhaus, Stadtkino, Gegenlicht, Mozarteum, Das Kino, Trumer Bierkeller und ORF Landesstudio waren immer wieder gern bespielte Stationen. Zuletzt wird das Kulturgelände Nonntal zum ständigen und geschätzten Gastgeber.
1997
In diesem Jahr beginnt die Suche nach einem eigenen Veranstaltungsraum. Die Revitalisierung des Volksheim Saals wird bald zum Wunschprojekt. Erste Gespräche und Verhandlungen werden gestartet.
2001
Zum 15. und vorläufig letzen Mal findet das Internationale Jazz im Theater Festival statt. Die dafür nötigen finanziellen Mittel sind nicht mehr auf zu treiben. Salzburg droht der Verlust dieser einizgartigen Reihe.
Logo jazz im theater (alt)
Doch gleichzeitig gibt es neue Hoffnungen für eine eigene Spielstätte und damit der Möglichkeit, in Salzburg dem Jazz ein gnazjähriges Zuhause zu geben. In unserem langjährigen Sponsor, der Privatbrauerei Sigl in Obertrum, findet sich ein Partner, der den Umbau des alten Volksheimes vorfinanziert. Für die technische Ausstattung werden Mittel aus dem Budget von Stadt und Land Salzburg und dem Bund bereitgestellt. Am 5. November 2001 beginnen die Umbauarbeiten. Neben dem großen Saal als neuem Kristallisationspunkt für den Jazz in Salzburg entsteht auch die Jazzit:Bar, die gesondert verpachtet werden soll.
???Foto von Baustelle???
2002
Am 15. Februar 2002 wird der Jazzit:Musik:Club in der Elisabethstraße 11 eröffnet. Endlich hat der Jazz in Salzburg ein ganzjähriges Zuhause gefunden, Konzerte, Jam-Sessions und andere Veranstaltungen können nun an einer fixen Spielstätte mit eigener Infrastruktur durchgeführt werden.
???was war Eröffnungskonzert, Bild dazu???
Die finanzielle Situation ist freilich mehr als angespannt - der Umbau sowie die Tatsache, dass die Veranstaltung von hochwertigen Konzerten zu moderaten Eintrittspreisen (und das ist ohne Kompromisse bis heute so geblieben!) ohne adäquate Anpassung der Subventionen und ohne Sponsoren nicht zu bewältigen ist, fordert das Jazzit Team. Nur dem ehrenamtlichen Einsatz vieler Freiwilliger ist es zu verdanken, dass das Konzept aufgeht und das Jazzit über die ersten Jahre kommt.
2004
Das Jahr, in dem das Jazzit den ersten, großen Besucherrekord verzeichnet: Innerhalb eines Jahres werden etwa 20.000 VeranstaltungsbesucherInnen gezählt. 2004 ist auch das Gründungsjahr des Vereins "Plattform – Freunde des Jazzit" (später: "Jazzbase" >>> BILD). Dieser entstand auf Initiative einiger junger Musiker und Jazz(it-)begeisterter Menschen mit dem Ziel der Förderung des Jazzit bzw. des Jazz-Nachwuchses. Ende 2004 durfte das brandneue, hauseigene Label, die Jazzit:CD-Edition ihr erstes „Kind“ begrüßen: Das Jazzit Stage Orchestra mit dem Album "Session One".
???Bild von Session One???
2005
Ein großzügiger Mäzen ermöglicht es ab Anfang 2005, eine zweite Teilzeitkraft für das Jazzit:Büro zu finanzieren. In den mehr als 25 Jahren seit Bestehen des Vereins wurden fast alle Tätigkeiten von ehrenamtlichen MitarbeiterInnen erledigt, teilweise sogar durch Freistellungen im Brotjob und dem damit verbundenen Verzicht auf Lohn. Nur so waren die überaus wichtigen Aufbauarbeiten in den ersten Jahren der fixen Spielstätte zu leisten.
Ein privater Hauptsponsor hat volle 4 Jahre lang hat einen sehr wesentlichen finanziellen Beitrag für die Entwicklung des Jazzit geleistet: Es können erstmals eine Teilzeit Bürokraft sowie der Geschäftsführer und künstlerische Leiter des Jazzit fix angestellt werden. Dies bedeutet eine sehr große Erleichterung und Chance für den Veranstaltungsbetrieb, denn nur so sind professionelles Arbeiten, qualitativ hochwertiges Programm und zunehmende Veranstaltungsdichte dauerhaft zu gewährleisten.
Zudem können mit Stadt und Land Salzburg längerfristige Förderzusagen vereinbart werden. Das Jazzit wird zum festen Bestandteil der Salzburger Kulturszene und etabliert seinen Ruf als Ort für das Ungewöhnliche, das Spannende, das Aufregende. Eine feine Mischung aus Jazz, Weltmusik und Avantgarde; zahlreiche zusätzliche Angebote, Workshops und nicht zuletzt auch viele hochwertige Gastveranstaltungen locken immer mehr BesucherInnen ins Jazzit.
2006
25 Jahre Jazz im Theater: ein willkommener Anlass für eine gemeinsame Feier mit anderen Kulturstätten und langjährigen Partnern im April. ???Foto von Feier???
Im Herbst fällt der Startschuss zur Veranstaltungsreihe „the Jazzit Club Nights“. Parallel dazu erscheint ein gleichnamiger Swing-Sampler (Jazzit:CD-Edition Nr.5 ???LINK??), der dank neuem Vertriebspartner Soulseduction weltweit erhältlich ist.
Im Jänner erhält das JAZZIT den Salzburger Landespreis für Kulturarbeit, am 15. November wird die Ö1 - WDR5 Jazznacht in einer achtstündigen Live-Übertragung aus dem JAZZIT Salzburg gesendet. Für uns zwei Bestätigungen, auf einem guten Kurs zu liegen.
2007
Das Jazzit feiert seinen fünften Geburtstag! Im Rahmen der Geburtstagsfeier stehen David Murray und das JAZZIT Stage Orchestra nach 2 Tagen intensiver Proben gemeinsam auf der Bühne und liefern dem begeisterten Publikum ein fulminantes Konzert.
Das Jahr bringt einen neuen Rekord mit über 23.600 Veranstaltungsbesuchern – aber auch eine Reihe von Veränderungen, Umbrüchen und Neuorientierungen im Team, im Verein.
An dieser Stelle sei ein GROSSES DANKE an alle am Aufbau der Spielstätte „Jazzit:Musik:Club“ uns im Team bis 2007 maßgeblich Beteiligten gerichtet. Ihr habt mit eurer engagierten, ehrenamtlichen Arbeit einen wunderbaren Beitrag zur Bereicherung der Salzburger Kulturszene geleistet!
SUSANNE EHL (langjährige Obfrau des Vereins)
Brigitte Lackinger, Birgit Salletmaier, Ulrich Hüttmeir, Andrea Krüttner, Giovanni Weinberger, Sven-Kristian Wolf.
MARKUS LACKINGER & GUNTHER SEISER
Neu sind das dreitägige Festival „Salzburg jazzt!“ und die von Susanne Ehl kuratierte Reihe „FeMaleMusic“.
Als ganzjähriger Treffpunkt für alle, die ungezwungen und bei freiem Eintritt gute Live-Musik hören oder spielen wollen, etablieren sich die dienstäglichen Jam-Session bzw. die „Live-Musik in der Jazzit:Bar“-Konzerte, bei denen spielfreudige junge MusikerInnen ihr Können zeigen. Barpächter Sascha macht die Jazzit:Bar zum zweiten Zuhause und unangefochtenem Szenetreff für MusikliebhaberInnen; und so manche Band wird hier aus der Taufe gehoben.
Die Jazzit:CD-Edition kann zwei neue Produktionen verbuchen: Die Salzburger „The Merry Poppins“ (CD Nr.6) und Stephan Konderts Jazz-HipHop-Bigband "S.K. Invitational" (CD Nr.7) präsentierten jeweils im Rahmen einer fulminanten Konzertnacht ihr Erstlingswerk.
Jazzit präsentierte nicht nur neue Musik sondern auch neue Gesichter. Der Verein bekommt einen neuen Obmann, Dr. Stefan Wegenkittl, selbst aktiver Musiker und begeisterter Pianist. Im Rahmen des „European Voluntary Services“ wird erstmals ein „europäischer Freiwilliger“ im Jazzit aufgenommen: Antoni Martinez aus Barcelona bringt nicht nur spanische Würze ins Team, sondern begeistert auch durch sein Gitarrenspiel und seine grafischen Fähigkeiten und Video-Produktionen.???LINK youtube???.
2008
Das Jazzit ist aus der Probephase entwachsen und präsentiert sich mit ausgereiftem Konzept und funktionierender Infrastruktur. Konzerthighlights 2008. Musik Salon: Broken Songs---
2009
Wir freuen uns über neue Gesichter im Team (Harald Gaukel und Maria Dengg), über ein neues Jazzit:Bar-Team (Sascha ist neue Wege gegangen und hat ein eigenes Lokal in Laufen, das „Rudolfo“, eröffnet), über interessante Projekte und Konzerte. Trotz der neuen, geänderten Finanzlage (Wegfall des Mäzens) gelingt es, die Programmdichte auf hohem Niveau zu halten und noch mehr BesucherInnen ins Jazzit zu bringen. Highlights sind Konzerte mit den Tiger Lillies, Tony Allen, Omar Sosa und Erik Truffaz & Sly Johnson.
2010 Space is the Place
Dieses Motto steht über dem neuen Jahr - das Jazzit als ein Platz mit vielen Perspektiven, als Bühne für neue, spannende Musik, als Treffpunkt von Kulturbegeisterten und als vielfältiger Veranstalter von Konzerten, Workshops, Kinderimprovisation,...
Ein großes Anliegen ist uns die Förderung junger Bands, MusikerInnen und VeranstalterInnen aus dem Großbereich „Jazz“, u.a. bei Organisation & Durchführung von Konzerten, CD-Präsentationen, CD-Aufnahmen u.ä.m. Wir stellen unsere Infrastruktur und unser KnowHow zur Verfügung.
Relaunch - www.jazzit.at

GESCHICHTE

1981

Dienstag, 7. April 1981: Auf der Elisabethbühne, damals noch in der Plainstraße 42, findet das erste Konzert von "Jazz im Theater" statt. Auf dem Programm steht das Doug Hammond Trio mit Doug Hammond am Schlagzeug, Muneer A. Fataah am Cello und dem noch unbekannten Steve Coleman am Saxophon. Im Programm war damals zu lesen: "Schwarze Musik, kraftvoll und doch relaxed, der Tradition verpflichtet und offen für jede Idee. Vor allem durch seine Zusammenarbeit mit Charles Mingus, Sonny Rollins, Sam Rivers und Arthur Blythe hat sich der New Yorker Doug Hammond einen hervorragenden Namen als Schlagzeuger und Komponist gemacht“.

Bis 1989 fanden viele spannende, wagemutige, legendäre Konzerte statt. Zusätzlich zur Veranstaltungsreihe gab es jährlich das dreitägige „Jazz im Theater Festival“ sowie die damals in Salzburg noch nicht dagewesenen, sehr populären Salsa-Nächte.


1990

Übergab Walter Struger, Initiator und langjähriger Leiter von „Jazz im Theater“, seine Funktion an Andreas Neumayer. Dieser gründete gemeinsam mit Susanne Ehl im Anschluss den Verein „Jazz im Theater – ars nova“.


1996

Die Elisabethbühne siedelt in den renovierten Petersbrunnhof. Der berühmte Keller der Elisabethbühne, vielen noch heute als ein langjähriges Zuhause für „Jazz im Theater“ in guter Erinnerung, wird geschlossen. Der Abschied fällt schwer: Jazzgrößen wie Lester Bowie, David Murray, Henry Threadgill, Cecil Taylor, Steve Coleman, Marc Ribot und Louis Sclavis sind dort aufgetreten. Legendär auch die Auftritte von Dino Saluzzi, Ernst Jandl, Werner Pirchner und Moondog.

Am 12. Mai 1996 findet das letzte Konzert auf der alten Elisabethbühne statt: Accordion Festival project 96 mit Guy Klucevsek (USA), Otto Lechner (Österreich), Bratko Bilic (Slowenien), Maria Kalaniemi (Finnland) und Lars Hollmer (Schweden).

20 Jahre lang ist „Jazz im Theater“ ohne eigene Spielstätte Gast in verschiedenen Kulturstätten Salzburgs: Petersbrunnhof, aber auch Rockhaus, Stadtkino, Gegenlicht, Mozarteum, Das Kino, Trumer Bierkeller und ORF Landesstudio waren immer wieder gern bespielte Stationen. Zuletzt wird das Kulturgelände Nonntal zum ständigen und geschätzten Gastgeber.


1997

In diesem Jahr beginnt die Suche nach einem eigenen Veranstaltungsraum. Die Revitalisierung des Volksheim Saals in der Elisabethvorstadt wird bald zum Wunschprojekt. Erste Gespräche und Verhandlungen werden gestartet.


2001

Zum 15. und vorläufig letzen Mal findet das Internationale Jazz im Theater Festival statt. Die dafür nötigen finanziellen Mittel sind nicht mehr auf zu treiben. Salzburg droht der Verlust dieser einizgartigen Reihe.

Doch gleichzeitig gibt es neue Hoffnungen für eine eigene Spielstätte und damit der Möglichkeit, in Salzburg dem Jazz ein ganzjähriges Zuhause zu geben. Im langjährigen Sponsor, der Privatbrauerei Sigl in Obertrum, findet sich ein Partner, der den Umbau des alten Volksheimes vorfinanziert. Für die technische Ausstattung werden Mittel aus dem Budget von Stadt und Land Salzburg und dem Bund bereitgestellt. Am 5. November 2001 beginnen die Umbauarbeiten. Neben dem großen Saal als neuem Kristallisationspunkt für den Jazz in Salzburg entsteht auch die Jazzit:Bar, die gesondert verpachtet werden soll.


2002

Am 15. Februar 2002 wird der Jazzit:Musik:Club in der Elisabethstraße 11 eröffnet. Endlich hat der Jazz in Salzburg ein ganzjähriges Zuhause gefunden; Konzerte, Jam-Sessions und andere Veranstaltungen können nun an einer fixen Spielstätte mit eigener Infrastruktur durchgeführt werden.

Die finanzielle Situation ist freilich mehr als angespannt - der Umbau sowie die Tatsache, dass die Veranstaltung von hochwertigen Konzerten zu moderaten Eintrittspreisen (und das ist ohne Kompromisse bis heute so geblieben!) ohne adäquate Anpassung der Subventionen und ohne Sponsoren nicht zu bewältigen ist, fordert das Jazzit:Team. Nur dem ehrenamtlichen Einsatz vieler Freiwilliger ist es zu verdanken, dass das Konzept aufgeht und das Jazzit über die ersten Jahre kommt.


2004

Das Jahr, in dem das Jazzit den ersten, großen Besucherrekord verzeichnet: Innerhalb eines Jahres werden etwa 20.000 VeranstaltungsbesucherInnen gezählt. 2004 ist auch das Gründungsjahr des Vereins "Plattform – Freunde des Jazzit" (später: "Jazzbase"). Dieser entstand auf Initiative einiger junger Musiker und Jazz(it-)begeisterter Menschen mit dem Ziel der Förderung des Jazzit bzw. des Jazz-Nachwuchses. Ende 2004 durfte das brandneue, hauseigene Label, die Jazzit:CD-Edition ihr erstes „Kind“ begrüßen: Das Jazzit Stage Orchestra mit dem Album "Session One".

2005

Ein großzügiger Mäzen ermöglicht es ab Anfang 2005, eine zweite Teilzeitkraft für das Jazzit:Büro zu finanzieren. In den mehr als 25 Jahren seit Bestehen des Vereins wurden fast alle Tätigkeiten von ehrenamtlichen MitarbeiterInnen erledigt, teilweise sogar durch Freistellungen im Brotjob und dem damit verbundenen Verzicht auf Lohn. Nur so waren die überaus wichtigen Aufbauarbeiten in den ersten Jahren der fixen Spielstätte zu leisten.

Ein privater Hauptsponsor hat volle 4 Jahre lang hat einen sehr wesentlichen finanziellen Beitrag für die Entwicklung des Jazzit geleistet: Es können erstmals eine Teilzeit Bürokraft sowie der Geschäftsführer und künstlerische Leiter des Jazzit fix angestellt werden. Dies bedeutet eine sehr große Erleichterung und Chance für den Veranstaltungsbetrieb, denn nur so sind professionelles Arbeiten, qualitativ hochwertiges Programm und zunehmende Veranstaltungsdichte dauerhaft zu gewährleisten.

Zudem können mit Stadt und Land Salzburg längerfristige Förderzusagen vereinbart werden. Das Jazzit wird zum festen Bestandteil der Salzburger Kulturszene und etabliert seinen Ruf als Ort für das Ungewöhnliche, das Spannende, das Aufregende. Eine feine Mischung aus Jazz, Weltmusik und Avantgarde; zahlreiche zusätzliche Angebote, Workshops und nicht zuletzt auch viele hochwertige Gastveranstaltungen locken immer mehr BesucherInnen ins Jazzit.


2006

25 Jahre Jazz im Theater: ein willkommener Anlass für eine gemeinsame Feier mit anderen Kulturstätten und langjährigen Partnern im April.

Im Herbst fällt der Startschuss zur Veranstaltungsreihe „the Jazzit Club Nights“. Parallel dazu erscheint der gleichnamige Swing-Sampler (Jazzit:CD-Edition Nr.5), der dank neuem Vertriebspartner Soulseduction weltweit erhältlich ist.

Im Jänner erhält das Jazzit den Salzburger Landespreis für Kulturarbeit, am 15. November wird die Ö1-WDR5 Jazznacht in einer achtstündigen Live-Übertragung aus dem Jazzit Salzburg gesendet. Zwei Bestätigungen, auf einem guten Kurs zu liegen.


2007

Das Jazzit feiert seinen fünften Geburtstag! Im Rahmen der Geburtstagsfeier stehen David Murray und das Jazzit Stage Orchestra nach 2 Tagen intensiver Proben gemeinsam auf der Bühne und liefern dem begeisterten Publikum ein fulminantes Konzert.

Das Jahr bringt einen neuen Rekord mit über 23.600 Veranstaltungsbesuchern – aber auch eine Reihe von Veränderungen, Umbrüchen und Neuorientierungen im Team, im Verein.

An dieser Stelle sei ein GROSSES DANKE an alle am Aufbau der Spielstätte „Jazzit:Musik:Club“ und bis 2007 im Team maßgeblich Beteiligten gerichtet. Ihr habt mit eurer engagierten, ehrenamtlichen Arbeit einen wunderbaren Beitrag zur Bereicherung der Salzburger Kulturszene geleistet!

Namentlich: Susanne Ehl (langjährige Obfrau des Vereins) sowie Brigitte Lackinger, Birgit Salletmaier, Ulrich Hüttmeir, Andrea Krüttner, Giovanni Weinberger, Sven-Kristian Wolf.

Dies gilt natürlich auch den bis dato im Jazzit:Team aktiven, langjährigen ehrenamtlichen Mitstreitern Markus Lackinger (Fotografie) und Gunther Seiser (Tontechnik)!


Neu sind das dreitägige Festival „Salzburg jazzt!“ und die von Susanne Ehl kuratierte Reihe „FeMaleMusic“.


Als ganzjähriger Treffpunkt für alle, die ungezwungen und bei freiem Eintritt gute Live-Musik hören oder spielen wollen, etablieren sich die dienstäglichen Jam-Sessions bzw. die „Live-Musik in der Jazzit:Bar“-Konzerte, bei denen spielfreudige junge MusikerInnen ihr Können zeigen. Barpächter Sascha macht die Jazzit:Bar zum zweiten Zuhause und unangefochtenem Szenetreff für MusikliebhaberInnen; und so manche Band wird hier aus der Taufe gehoben.

Die Jazzit:CD-Edition kann zwei neue Produktionen verbuchen: Die Salzburger The Merry Poppins (CD Nr.6) und Stephan Konderts Jazz-HipHop-Bigband S.K. Invitational (CD Nr.7) präsentierten jeweils im Rahmen einer fulminanten Konzertnacht ihr Erstlingswerk.

Jazzit präsentierte nicht nur neue Musik, sondern auch neue Gesichter. Der Verein bekommt einen neuen Obmann, Dr. Stefan Wegenkittl, selbst aktiver Musiker und begeisterter Pianist. Im Rahmen des „European Voluntary Service“ wird erstmals ein „europäischer Freiwilliger“ im Jazzit aufgenommen: Antoni Martinez aus Barcelona bringt nicht nur spanische Würze ins Team, sondern begeistert auch durch sein Gitarrenspiel und seine grafischen Fähigkeiten und Video-Produktionen.


2008

Das Jazzit ist aus der Probephase entwachsen und präsentiert sich mit ausgereiftem Konzept und funktionierender Infrastruktur.

Konzerthighlights 2008 waren beispielsweise die Konzerte der Musik Salon-Konzertreihe zum Motto Broken Songs oder das dreitägige Festival Salzburg jazzt! – 3Days offMusic" u.a. mit Sophie Hassfurther, Kosmotron, The Pond Pirates & DJ Angelove.


2009

Wir freuen uns über neue Gesichter im Team (Harald Gaukel und Maria Dengg), über ein neues Jazzit:Bar-Team (Sascha ist neue Wege gegangen und hat ein eigenes Lokal in Laufen, das „Rudolfo“, eröffnet), über interessante Projekte und Konzerte. Trotz der neuen, geänderten Finanzlage (Wegfall des Mäzens) gelingt es, die Programmdichte auf hohem Niveau zu halten und noch mehr BesucherInnen ins Jazzit zu bringen. Highlights sind Konzerte mit den Tiger Lillies, Tony Allen, Omar Sosa und Erik Truffaz & Sly Johnson.

2010 – Space is the Place

Dieses Motto steht über dem Jahr 2010: Das Jazzit als ein Platz mit vielen Perspektiven, als Bühne für neue, spannende Musik, als Treffpunkt von Kulturbegeisterten und als vielfältiger Veranstalter von Konzerten und Workshops für Alt & Jung.

Seit nunmehr acht Jahren ist der Jazzit:Musik:Club Salzburg ein Ort für Musiker und an Jazz, Weltmusik und neuen Strömungen interessierte Menschen. Seit der Eröffnung des Clubs im Jahr 2002 standen unzählige Musikerinnen und Musiker aus den unterschiedlichsten Ländern auf der Jazzit-Bühne; einige von ihnen am Anfang ihrer Karriere, einige von ihnen bereits große Stars der Szene.
Gerade diese ausgewogene Mischung aus national und international, aus jung und alt, aus Newcomern und Stars, zeichnet das Jazzit aus und weiß das Publikum zu schätzen. Die gegenüber dem Vorjahr abermals gestiegenen Besucherzahlen sprechen für sich.
Dieser positive Trend, der sich auch für die Anzahl der Veranstaltungen konstatieren lässt, steht sicherlich in Zusammenhang mit dem Leitmotiv des Jazzit, nachhaltigem und zukunftsorientiertem Arbeiten und Planen.
Umgesetzt beispielsweise mittels der Jazzit:CD-Edition, die lokalen, ambitionierten Musikprojekten die Produktion ihres ersten Albums ermöglicht. Im April 2010 erschien mit Dr. Opin „Time Garden“ bereits die Jazzit:CD Nummer 9.
Die vielfältigen Eigenproduktionen wie die Workshop-Reihe „Improvisation für Kinder“ beziehungsweise Band wie das Jazzit Funkorchestra, die Bigband SK Invitational oder die Brass-Band Ja!Brazz zeugen vom kreativen Potential im und um das Jazzit.

Zudem werden junge MusikerInnen, Bands und VeranstalterInnen werden bei der Organisation und Durchführung von Konzerten, CD-Präsentationen, CD-Aufnahmen u.ä.m. unterstützt, indem Infrastruktur und KnowHow vom Jazzit zur Verfügung gestellt werden.
Besonders erwähnenswert ist die Zusammenarbeit mit dem Klub Mildenburg, eine monatliche Konzertreihe mit Schwerpunkt Worldbeat, Reggae, HipHop von und mit Salzburger Musikern, die besonders auf jugendliches Publikum fokussiert.
Neben erprobten Kooperationspartner wie dem Verein Literaturhaus Salzburg, dem Personenkomitee Stolpersteine oder dem Verein Beatshot, wurde 2010 erstmals mit dem Winterfest eine gemeinsame Veranstaltungsreihe durchgeführt, die Musik Salon-Konzerte im Spiegelzelt.


2011 – "Old & New Dreams"
Eine Neuerung gibt es seit September 2011. Erstmals werden die dienstäglichen Jazzit-Sessions, die gerade in Salzburg, wo es noch immer keine vollwertige universitäre Jazz-Ausbildung gibt, eine der wenigen Möglichkeiten für regionale MusikerInnen darstellen, aufzutreten, sich auszutauschen und neue Projekte zu verwirklichen, nicht nur programmiert, sondern die Gagen der zum größten Teil aus Österreich stammenden MusikerInnen zur Gänze (!) aus dem Jahresbudget finanziert.

Neben des Jazzit-Sessions, bei denen sich sowohl spielfreudige (lokale) MusikerInnen und Menschen mit offenen Ohren treffen und die sich als zentraler Punkt für neue Projekte, kreative Ideen und multikulturellen Austausch etabliert haben, richtet das Jazzit mit der 2011 neu ins Leben gerufenen Konzertreihe „Lokal*Global“ den Fokus auf langjährig mit dem Jazzit verbundene MusikerInnen und bieten ihnen die Möglichkeit, unterschiedliche Aspekte ihres überregionalen, globalen musikalischen Schaffens zu präsentieren.

Im Frühjahr 2011 begannen die ersten Planungen und Vorarbeiten zum 10 Jahre Jazzit-Fest im Februar 2012. Ein Ergebnis wurde Ende des Jahres 2011 im Jazzit präsentiert, das (erste) Jazzit:Buch mit dem Titel „Old & New Dreams“, das die ersten 10 Jahre Jazzit:Musik:Club Salzburg in Worten und Bildern Revue passieren lässt.
Denn das Jazzit hat sich unter seinem langjährigen künstlerischen Leiter Andreas Neumayer zu einem weit über die Grenzen des Landes bekannten „Musik Club“ entwickelt, in dem bereits Legenden und Stars wie Abdullah Ibrahim, Al di Meola, The Tiger Lillies, Charles Lloyd, Henry Threadgill, Marc Ribot, Louis Sclavis, Jamie Lidell, Omar Sosa, Nils Petter Molvaer und Tony Allen zu Gast waren und die entspannte, familiäre Atmosphäre im Jazzit, über das Saxofonist David Murray bekannte: „I love this place“, genossen.

Und wie sich in den im Sommer 2011 erstmals durchgeführten „Jazzit Sommergesprächen“, die an zwei Tagen unter der Leitung eines professionellen Mediators/Team-Coaches stattfanden und zu der ausgesuchte VertreterInnen der Salzburger Musikszene (MusikerInnen, JournalistInnen, Jazzit-Stammgäste, MitarbeiterInnen, Co-VeranstalterInnen) eingeladen wurden, zeigte, sind genau die familiäre Atmosphäre und das persönliche Miteinander zwei zentrale Stärken des Jazzit; zwei Aspekte, die die große, vielfältige Jazzit:Community sehr zu schätzen weiß.

Wie sich diese Jazzit:Community charakterisieren lässt, wurde in einer von September bis Dezember 2011 in Form eines Fragebogens durchgeführten Publikumsbefragung erhoben. Das Ergebnis: Den „typischen“ Jazzitbesucher gibt es NICHT! Im Gegenteil. Das Jazzit zeichnet sich durch eine große Bandbreite an InteressentInnen und Interessen aus, wobei der Anteil an StammkundInnen relativ hoch ist, da im Schnitt rund 46,9% der Befragten mindestens einmal monatlich eine Jazzit-Veranstaltung besuchen. Und auch bezogen auf das Alter erweist sich das Jazzit-Publikum als sehr gut durchmischt, so sind 50% der BesucherInnen sind nicht älter als 39 Jahre.


2012 – 10 Jahre Jazzit

Seit nunmehr zehn Jahren ist der Jazzit:Musik:Club Salzburg ein Ort für Musiker und an Jazz, Weltmusik und neuen Strömungen interessierten Menschen.
Seit der Eröffnung des Clubs im Jahr 2002 kamen knapp 200.000 BesucherInnen zu den mehr als 1.650 Veranstaltungen (Konzerte, Jazzit-Sessions, Club Nights, Workshops,...), standen unzählige Musikerinnen und Musiker aus den unterschiedlichsten Ländern auf der Jazzit-Bühne; einige von ihnen am Anfang ihrer Karriere, einige von ihnen bereits große Stars der internationalen Jazz-Szene.

Gerade diese ausgewogene Mischung aus national und international, aus jung und alt, aus Newcomern und Stars, zeichnet das Jazzit aus und weiß das Publikum zu schätzen, die Auslastung steigt kontinuierlich an.
Dieser positive Trend, der sich auch für die Anzahl der Veranstaltungen konstatieren lässt, steht sicherlich in Zusammenhang mit dem Leitmotiv des Jazzit, nachhaltigem und zukunftsorientiertem Arbeiten und Planen.
Umgesetzt beispielsweise mittels der Jazzit:CD-Edition, die lokalen, ambitionierten Musikprojekten die Produktion ihres ersten Albums ermöglicht und mittlerweile bereits zehn verschiedene Alben umfasst, deren breit gefächertes musikalisches Spektrum von (BigBand-)Jazz über Electronica und New Swing bis hin zu Reggae, Worldbeat und HipHop reicht.

Die vielfältigen Eigenproduktionen wie die Workshop-Reihe „Improvisation für Kinder“ beziehungsweise Bands wie das Jazzit Funkorchestra, die Bigband SK Invitational oder die Brass-Band Ja!Brazz zeugen vom kreativen Potential im und um das Jazzit.

Zudem unterstützt das Jazzit seit Eröffnung des Clubs im Februar 2002 junge MusikerInnen, Bands und VeranstalterInnen bei Organisation und Durchführung von Konzerten, CD-Präsentationen, CD-Aufnahmen u.ä.m., indem Infrastruktur und KnowHow zur Verfügung gestellt werden. Wie beispielsweise bei der Zusammenarbeit mit den Veranstaltern des „Klub Mildenburg“, einer monatlichen Konzertreihe mit Schwerpunkt Worldbeat, Reggae, HipHop von und mit Salzburger MusikerInnen, die besonders auf jugendliches Publikum fokussiert.

Ausruhen auf dem bereits Erreichten wollen und werden wir uns auch nicht in den nächsten Jahren. Pläne und Ideen gibt es viele. Das wichtigste Ziel für die nächsten Jahre: Der Jazzit:Musik:Club soll weiterhin Homebase, Anlaufstelle, Treffpunkt und Experimentierstube für eine starke, engagierte Jazzit:Community aus MusikerInnen, MitarbeiterInnen, (Stamm-)Gästen und Co-VeranstalterInnen sein.
 
Unsere Vision: Aus dem „Planet:Jazzit“ wird die „Galaxie:Jazzit“!