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Jazzit Musik Club
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Samstag, 14.09.2019 | 21.00 h | Saal | nicht bestuhlt | Eintritt

Festival Take The A-Train #5
My Ugly Clementine (AT) / Oehl (AT/IS) 7 Kerosin 95 (AT)

OEHL

Oehl „Neue Wildnis“ ist die erste Single des Austro-IsländischenDuosrundum Liedermacher Ariel Oehl unddieMultiinstrumentalistenHjörtur Hjörleifsson. Oehl, das sind tanzbare Rhythmen verwoben mit nordischerMelancholie.„Allmählich zieht die Kälte ein. Wer jetzt allein ist, wird es lange sein“, singt Ariel,während die Musik groovt. Herrscht textlichzunächst Schwermut, löst sich dieserletztlich nicht nur musikalisch, sondern auch textlich in Wohlgefallen auf. Oehl ist gleichzeitig tanzbar und malerisch, einnehmend und präsent. Einmal im Ohr, immer im Ohr.Diezweite Single „Keramik“ skizziert mit einer Kombination aus lyrischen Texten und akzentuierten Basslines eine Momentaufnahme junger Liebe und deren Zerbrechlichkeit. Der Anbruch der Nacht, der Dunkelheit („Die Nacht holt heimlich durch des Vorhangs Falten aus deinem Haar den Sonnenschein“) steht weißer Keramik als Symbol der ultimativen Zerbrechlichkeit gegenüber („Wie sollen wir denn bloß diese Keramik wenden dass sie nicht in zwei zerfällt?“). Wo in der ersten Single „Neue Wildnis“ noch „wer jetzt kein Haus hat baut sich keines mehr“ verlautbart wurde, wird in Keramik bereits die Tauglichkeit des Neubaus hinterfragt („Wieviele Räume hat der Plan deines Baus?/Wird aus Papier oder aus Steinen gebaut?/Sag mir nur, hält er auch zwei von uns aus?“).Die weibliche Stimme ist bei der ersten Single von Elena Shirin (Aramboa), bei der zweiten Single von Sophie Lindinger (Leyya) geliehen, Marco Kleebauer (ebenfalls Leyya) hatdie Produktion übernommen. Mwita Mataro (At Pavillion) leiht dem Chor sein unverwechselbares Timbre. So bringen auch diesmal wieder die malerischen Arrangements von Oehl den Zuhörer zum genauen Hinhören, Träumen und Tanzen.


Besetzung
Ariel Oehl: voc, g, comp
Hjörtur Hjörleifsson: b, perc




MY UGLY CLEMENTINE

Die waschechte Wiener Supergroup versammelt vier szenebekannte Figuren hinter Gitarre, Bass und Schlagzeug – und macht von der ersten Single „Never Be Yours“ an vor allem eines: Viel Spaß. Die Band ist das Brainchild von Sophie Lindinger (Leyya). Sie hat sich dafür mit Mira Lu Kovacs (Schmieds Puls, 5kHD), Kathrin Kolleritsch (Kerosin95, Ex-Kaiko) und Barbara Jungreithmeier (Daffodils) umgeben. Wie groß die Sehnsucht nach Neuem der handelnden Personen ist, zeigt das: Wiewohl das Quartett bis dato noch keine Musik veröffentlicht hat, war die erste angekündigte Live-Show von My Ugly Clementine in Wien innerhalb weniger Stunden ausverkauft (14.05., rhiz | Facebook-Event).
Das dabei gleich reihenweise geltende Klischees über Bord geschmissen werden, ist ein schöner Nebeneffekt. Verschwand die Gitarre als Inbegriff der Pop-Revolution in den letzten Jahren zusehends hinter glattgebügelten Stimmen und Bubblegum-Effekten, wird ihre Geschichte hier mit viel Frischluft und einer großen Portion Freude erneuert.
Und das kam so: Sophie veröffentlichte mit ihrer Stammband Leyya zwei gefeierte Alben, gewann Musikpreise, tourte um den Globus. Im Lauf der Zeit entstanden auch eine Menge Songs, die nicht ganz zu Leyya passten – aber irgendwie in die Welt hinaus drängten. Also machte sich die Musikerin und Produzentin ans Werk, schraubte an ihren immer konkreter werdenden Ideen, nahm Spur um Spur auf, lud Gäste ins Studio, und stellte schließlich das bestehende Quartett zusammen – et voilà: Hier ist My Ugly Clementine. Viel Spaß!



Besetzung
Sophie Lindinger: b
Mira Lu Kovacs: g
Kathrin Kolleritsch: voc, dr
Barbara Jungreithmeier: voc, g



KEROSIN 95

Das Duo Kerosin macht gesellschaftskritischen Lärm und spielt mit dem Unbequemen. Kampfansagen an Sexismen im Alltag, die Auseinandersetzung mit Wohlstand und den eigenen Privilegien und die Sichtbarmachung von queeren* Identitäten. Alles Themen, die in scharfem Ton angesprochen werden. Musikalisch wird uneingeschränkt mit Beats gearbeitet - von Boom Bap bis Trap hin zum Experimentellen. Kerosin nimmt kein Blatt vor den Mund und versucht eine Antithese zumdeutschen Gangsta Rap zu konstruieren: zärtlich, ehrlich und schonungslos.



Besetzung
Kathrin Kolleritsch: voc
Max Plattner: dr


Aftershow by DJ HRST.

Tickets


VVK 16,– / AK 20,– / Jugend & StudentInnen 10,– // oder Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

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